Bedburg-Hau

Wo die Fantasie auf Reisen geht

In Bedburg-Hau mit seinen sieben Ortschaften lässt sich die Schönheit der niederrheinischen Landschaft eindrucksvoll erkunden. Und überall warten Überraschungen – wie die pfälzische Enklave Louisendorf oder das Grabmal des Johann Moritz Fürst von Nassau-Siegen. Wie eine Filmkulisse wirkt es, wenn die Natur den Blick auf das Wasserschloss Moyland freigibt: Die vom Preußenkönig Friedrich I und seiner Frau Louise Henriette von Oranien als Jagdschloss und Liebesnest genutzte Anlage schrieb Weltgeschichte dank der von dem großen Voltaire entwickelten Idee einer „Wahrheitsmanufaktur“, die auf Moyland ihren Sitz finden sollte. Heute birgt das von einer prächtigen Parkanlage umgebene Schloss eine bedeutende Kunstsammlung.

Ein „Mann von Welt“

Sein Lebensmotto lautete: „Qua patet orbis“ – „Soweit der Erdkreis reicht“. So brachte Johann Moritz von Nassau-Siegen (1604 – 1679), aus dessen Geschlecht das Haus Oranien hervorging, Weltläufigkeit an den Niederrhein. Der „Brasilianer“, wie der einstige Gouverneur von Niederländisch-Brasilien genannt wurde, residierte in Kleve und wohnte in Bergendael. Weil er stets das Besondere liebte, traf er auch für seine eigene Grabstätte Vorsorge: Die gusseiserne Grab-Tumba beherbergte den Leichnam des Fürsten allerdings nur für ein Jahr. Dann wurde er in die Siegener Fürstengruft überführt. Der Legende nach verblieb das Herz des Fürsten jedoch in seinem Grabmal in Bedburg-Hau.

 Logo der Gemeinde Bedburg-Hau auf der Oranier-Fahrradroute von Lingen über Apeldoorn nach Moers

Kontakt

Info-Center Moyland
Am Schloss 5
D-47551 Bedburg-Hau

Impressionen

Grafik einer Krone als Symbol der Oranier-Fahrradroute und des Königshauses Oranien-Nassau

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Eine Ansicht der Logos der beteiligten Städte und Gemeinden auf dem Teilbereich von Apeldoorn nach Moers auf der Oranier-Fahrradroute
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Die Oranier-Fahrradroute wird im Rahmen des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland kofinanziert mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

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