Kalkar

Wer nach Kalkar kommt, fühlt sich in die Kulisse eines opulenten Mittelalterfilms versetzt. Im historischen Stadtkern, umgeben von einer Wall- und Grabenzone und als internationales Kulturdenkmal anerkannt, verbinden sich Geschichte und Architektur aufs Schönste mit gastlicher Atmosphäre und attraktiven Einkaufs- und Freizeitangeboten. Zu den bedeutendsten Kunstorten des Rheinlands zählt die St. Nicolai-Kirche mit ihren Schnitzaltären, Skulpturen und Goldschmiedearbeiten. Dass Kalkar nach der wirtschaftlichen Blüte im 15. und 16. Jahrhundert zu Beginn des 17. Jahrhunderts unter oranischer Besatzung und Truppenstationierungen eine schwere Zeit durchlebte, ist im heutigen Stadtbild dieser „Perle am Niederrhein“ nicht mehr zu erahnen.

Immer hungrige Soldaten

Die Auswirkungen des spanisch-niederländischen Krieges und des klevischen Erbfolgekriegs haben auch Kalkar nicht verschont. Moritz von Oranien (1567 – 1625), zur damaligen Zeit ein Vorreiter moderner, seine Heer schonender Kriegführung, kämpfte am Niederrhein gegen den Spanier Ambrosio Spinola um jeden Ort und jede Stadt. Moritz besetzte Kalkar. Das führte dazu, dass die einst so wohlhabende Stadt Schulden machen musste – um die einquartierten Soldaten durchfüttern zu können. Kaum hatte sie sich davon erholt, rückten neuerliche Truppen vor, diesmal unter dem Marquis de Grana, der von 1637 bis 1640 mit seiner Truppe den Menschen in Kalkar das Leben schwermachte.

Logo der Stadt Kalkar auf der Oranier-Fahrradroute von Lingen über Apeldoorn nach Moers

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Touristik-Information Kalkar
Grabenstraße 66
D-47546 Kalkar

Impressionen

Grafik einer Krone als Symbol der Oranier-Fahrradroute und des Königshauses Oranien-Nassau

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Eine Ansicht der Logos der beteiligten Städte und Gemeinden auf dem Teilbereich von Apeldoorn nach Moers auf der Oranier-Fahrradroute
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Die Oranier-Fahrradroute wird im Rahmen des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland kofinanziert mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

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