Moers

Souveräne Weltläufigkeit

Dafür haben in Moers Römer, Niederländer, Spanier, Franzosen und Preußen gesorgt. Und davon profitiert die quirlige, vitale Stadt bis heute. Mit dem Schloss im Zentrum, mit den kleinen Gassen und liebevoll restaurierten Häusern innerhalb der oranischen Wallanlagen, mit Museum und Musenhof und einem breiten Kulturangebot lohnt Moers eine ausgiebige Erkundung. Von der Stadtgeschichte erzählt das Grafschafter Museum, wo sich die Gräfin Walburgis zum symbolischen Geleit anbietet. Ihr bzw. ihrer Übereignung von Grafschaft und Stadt an Moritz von Oranien verdankte Moers ein Jahrhundert wirtschaftlicher Blüte und prosperierender Entwicklung (1600/01 – 1702) – trotz aller kriegerischen Auseinandersetzungen im übrigen Europa.

Eine Kugel für den Frieden

Eine Kugel im Grafschafter Museum erzählt Geschichte: Eingearbeitet ist sie in eine große Karte, die eine zentrale stadtgeschichtliche Szene zeigt – die Befreiung aus spanischer Besatzung. Die eiserne Geschosskugel, Ende der 1970er Jahre in der Altstadt entdeckt, macht anschaulich, welche Geschütze aufzufahren waren, um die Spanier in die Flucht zu schlagen. Moritz von Oranien brauchte eine ausgefeilte Strategie und zwei Anläufe bis zum Sieg: Am 8. September 1597 zogen 830 spanische Soldaten ab und machten den Weg frei für die oranische Zukunft in Moers. Ob die Kugel wirklich aus dieser Zeit stammt, ist fraglich. Aber das tut dem Charme der Geschichte keinen Abbruch…

Kontakt

Stadtinformation Moers
Kirchstraße 27a/b
D-47441 Moers

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Die Oranier-Fahrradroute wird im Rahmen des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland kofinanziert mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

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